How-To: Jugendschutz-Einstellungen

von Georg Binder 22. November 2006 18:41
Ein heikles Thema, deswegen ein längerer Artikel! Ich bin gestern von Graz nach Steyr (Retail Schulung Vista/Office in Steyr) im Auto gefahren, als ich in Ö3 einen Bericht über den tragischen Amoklauf in einer deutschen Schule gehört habe. Fassungslosigkeit über die Tat, aber zum Glück waren die Schuldigen schnell ausgemacht: das Internet und Killerspiele. Denn das Lieblingsspiel des Täters war Counterstrike (Wikipedia). Dazu folgendes: Ja, das Internet ist die Wurzel alles Bösen, und Killerspiele im Speziellen. Meine eigene Erfahrung dazu ist schon etwas her, das war die Zeit, wo man noch keine Lasermäuse hatte, sondern noch mit einer Kugel in der Maus auf der Tischplatte gerollt ist… und hier muss ich doch feststellen: das Reinigen einer Maus, damit man wieder Headshots präzise setzen kann, ist gänzlich etwas anderes als die Pflege des STG77. Und das Schießen sowieso. Aber mal ehrlich: „Gears of War“ für die XBOX360 mag der Hammer sein, aber ist nun mal wirklich nichts für 10 Jährige.<% image name="bntgow" %>Zurück zu Ö3: Im Interview hat der Kinderpsychologe Prof. Dr. Max Friedrich davon gesprochen, dass ein gewisser Zusammen zwischen Killerspielen und Aggressivität nicht von der Hand zu weisen sei, es komme allerdings „auf den kontrollierten Zugang“ an. Er meinte dazu, dass sich Eltern mit dem was ihre Kinder am PC oder im Internet tun, auseinandersetzen sollen, und darüber sprechen mögen. Kriminalpsychologe und Profiler Thomas Müller hat heute auf Ö3 in die selbe Richtung argumentiert: „Wichtig, dass die Eltern mit den Kindern über das Erlebte reden“.Leicht gesagt! Dazu müsste man ja wissen, was die Kinder am PC so treiben. Und: der Junior am PC weiß ja oftmals die Maschine besser zu bedienen, als Mama oder Papa. Bei uns zu Hause ist das noch (!) nicht so, unser 14 monatige Nachwuchs kann zwar schon klar "Google" sagen („Windows Live Search“ ist offenbar zu schwierig.) aber zumindest sind Killerspiele noch kein Thema. Wie kann hier Vista helfen? Die Jugendschutzeinstellungen erlauben, dass der Benutzer die Zeit einschränkt, in der Kinder den Computer verwenden dürfen, die Art von Spielen, die sie spielen dürfen, die Websites, die sie besuchen dürfen, und die Programme, die sie ausführen dürfen.Im Detail:
  • Man erstellt einen eingeschränkten Benutzer (der dann klarwerweise kein Administrator sein sollte,…) und aktiviert für diesen Benutzer die Jugendschutzeinstellungen. Dann kann man folgende Dinge tun:
  • Zeitlimits erlauben dem Kind, sich nur zu bestimmten Zeiten einzuloggen (inkl. automatisch ausloggen, wenn die Zeit vorbei ist). Das kann man auch unterschiedlich pro Wochentag festlegen, z.B. Samstag am Abend etwas länger,…
  • Altersschutz verhindert, dass die Kids Spiele spielen, die sie nicht spielen sollen. Man kann hier aus verschiedenen Rating Systemen wählen, z.B. die hierzulange gebräuchliche USK. Ich persönliche finde ja auch Minesweeper pädagogisch bedenklich, hat allerdings eine uneingeschränkte Freigabe.
  • Der Webfilter setzt der Nutzung im Web Grenzen. Man kann die Sites definieren, auf die Kinder dürfen, Inhaltsfilter aktivieren, ob Downloads erlaubt sind, usw…
  • Programme können einzeln verboten (oder umgekehrt: erlaubt) werden.
Vista ersetzt das Gespräch mit den Eltern nicht, aber es hilft :)Systemsteuerung Jugendschutzeinstellungen konfigurieren Spiele verbieten oder erlauben
USK Freigabe LogOn Zeiten Webfilter

Tags:

Produktinfo

Comments

Add comment




  Country flag

biuquote
Loading



Menü

Home
Über WindowsBlog.at
Archiv
Abonnieren Feed
Kontakt
Twitter

Follow Me

Dieser Blog wird von Microsoft Österreich betrieben.

Offizielle Facebook Fan Page:
facebook.com/windowsdeutsch

Poll

Braucht WindowsBlog ein neues Hintergrundbild?



Show Results

Kommentare

Kommentare RSS

http://www.microsoft.com/austria | © 2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
BlogEngine.NET 1.5.0.7 powered by atwork