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Windows 8: Bezahlmodelle im Windows Store

von Georg Binder 8. March 2013 16:05

WindowsStore3Wie komme ich als Entwickler zu Geld? Beim letzten Artikel (also “kürzlich”) habe ich mich auf Business Apps konzentriert, da sind einige Anfragen zu “normalen” Apps gekommen - also solche, die sich direkt an Endanwender richten. “Wie sehen da die Möglichkeiten zum Geldverdienen aus?” Nun, offenbar nicht so schlecht, siehe: Making $30,000 a month on Windows 8 apps.

Der Store zeigt sich hier recht flexibel – und was er nicht kann, kann man sich selber machen. Die wichtigste Übersicht gibt MSDN:

Vorbereitung: Wo kann ich meinen Entwickleraccount eröffnen? Was muss ich an Microsoft zahlen?

Es gibt eine jährlich Registrierungsgebühr, die beträgt für private Entwickler 37 EUR, für Firmen 75 EUR (Unterschied zwischen den beiden siehe hier.) Für Studenten ist der Zugang über www.dreamspark.com komplett gratis, in jedem Fall ist jedoch eine Kreditkarte notwendig. Eine komplette Übersicht dazu: Opening a developer account

Sonst fallen hier keine weiteren Kosten an. Nutzt man (was man nicht muss!) den Store zur Bezahlung von Apps, dann gilt das Revenue-Sharing von 70% / 30%. Wenn eine App sehr erfolgreich ist und insgesamt mehr als 25.000 US$ einspielt, dann ändert sich das für diese App (l”lebenslang”) auf 80% / 20%.

Screenshot (122)

Hier eine Zusammenfassung der Optionen:

Kauf-Apps

Das ist der simple Fall: man kassiert den vollen Preis vorab. Startend mit 1,49 US$ (bzw. 1,19 EUR), siehe Making money with your apps

Trial-Apps

App können auch als Testversion vorliegen – das ist auch empfohlen, weil die Erfahrung zeigt, dass dann eher gekauft wird, als wenn man “unsicher” ist. Die Trial-Versionen könne zeitlich limitiert sein oder bei den Funktionen eingeschränkt werden. Siehe dazu:  Wie man eine Trial Version einer App baut

In-app Käufe

Auch innerhalb von Apps kann man zusätzliche Käufe genereieren, diese können “lebenslänglich” sein oder zeitlich limititiert. Als Anmerkung: für Nicht-Xbox-Live-Spiele sind so genannte “Consumables” direkt über den Store nicht direkt möglich. Siehe dazu: Wie man In-app purchases unterstützt

 

3rd Party Commerce Engine

Wenn man sein eigenes Bezahlsystem hat, oder aber Dinge braucht, die Microsoft (derzeit) nicht abdeckt, dann kann man es sich selber machen. Dann fällt übrigens auch keine 70/30-Teilung der Einkünfte an. In diesem Zusammenhang sei gleich mal auf das PayPal SDK verwiesen, mit dem man ein eigenes Bezahlsystem direkt in die App einbauen kann, siehe: https://github.com/paypal/Windows8SDK

Hier kommt oft der Hinweise: “Aber das ist bei [Mitbewerb] ausdrücklich verboten?” Ja – ist es. Und bei Microsoft ist es ausdrücklich erlaubt. Einzig die Store Richtlinien und das App Developer Agreement sind einzuhalten, hier gibt es den extra Passus 4.e:  “In-App Commerce. You may elect to support purchasing options from within your app. You are not required to use Microsoft’s commerce engine to support those purchases. (…)”

Werbefinanzierte Apps

Natürlich kann man Werbung innerhalb der Apps einbauen. Hier gilt ähnliches, wie bei der 3rd Party Commerce Engine: entweder man nimmt das von Microsoft, oder eben was eigenes… was man je nach Markt sogar muss (weil z.B. derzeit in Österreich nicht verfügbar).  Ein paar Links zu diesem Thema:

Mehr zum Thema Store gibt es hier: http://blogs.msdn.com/b/windowsstore/

 

Comments (3) -

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3/8/2013 4:13:28 PM#

da schau her, der blog lebt ja doch noch

raziaAustria | Reply

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3/8/2013 4:15:38 PM#

Mitunter.

Georg Binder | Reply

>
>

3/9/2013 6:18:58 PM#

Wollte ich auch gerade schreiben Smile
Ich schätze mal, der geht jetzt bis auf Weiteres in den Standby-Modus. Gibt offenbar kaum noch was (für mich) interessantes zu berichten. Zu kritisch darf's auch nicht mehr sein und bis es Details zur nächsten Version gibt, dauert es noch. Vorerst bleibt der Blog in meinem RSS-Reader. Stört ja nicht Smile

MichaDeutschland | Reply

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