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XP Mode Voraussetzungen

von Georg Binder 27. August 2009 22:04

Die technische Anforderung an den XP Mode ist eigentlich nicht sonderlich dramatisch. Die CPU muss eben Intel-VT oder AMD-V unterstützen,… aber genau da gibt’s verschiedenen Reaktionen zu folge Probleme.

Kann es die CPU?
Obwohl die Hersteller diese Funktionen in ihre CPUs seit mehreren Jahren einbauen, gilt das nicht für jede CPU-Serie. Das prüft man mit den jeweiligen Tools, eine Kurzanleitung findet sich bei Microsoft.

Ist es eingeschaltet?
Aus Sicherheitsgründen ist die Virtualisierung im BIOS meist per default deaktiviert. Muss man also erst einschalten. Rein ins BIOS und den Punkt suchen,…

Kein entsprechender Punkt im BIOS?
Na das ist gemein. Selbst wenn es die CPU kann,… bei manchen Modellen (was ich gehört habe, vornehmlich den Consumer-Modellen von Sony) lässt sich Intel-VT mangels Einschalt-Option gar nicht aktivieren (O-Ton: “Nur den Business Modellen vorbehalten”). Jetzt lautet die Antwort: Pech gehabt. Klar, man kann hoffen, dass der Hardwarehersteller einfach ein aktualisiertes und weniger beschnittenes BIOS nachrüstet (da habe ich bei Consumer-Geräten mit ihrem Sales-Zyklus von wenigen Monaten so meine Zweifel,… Modellpflege betreiben die Hersteller eher ungern) oder man begibt sich in die Untiefen des Internets und holt sich ein gepatchtes BIOS. Da das aber negative Auswirkung auf die Garantie hat, kann das nicht als Tipp herhalten.

Nicht für Privat-Nutzer?
Außerdem wird oft die Frage gestellt: warum nicht für die Home Premium? Da gibt’s mehrere Gründe, die oben genannten Probleme vornehmlich für Consumer Hardware ist ja nur ein Grund. Schwerer wiegt, dass der XP Mode bedingt durch die im VPC emulierte Grafikkarte (Trio S3) nicht spieletauglich ist (und auch andere typische Heimuser-Szenarien wie Videoschnitt würde ich nicht unbedingt in einer VM machen). Dann kommt noch dazu, dass der XP Mode ja auch eine XP Lizenz enthält, d.h. wenn jemand das als privater wirklich braucht, dann kann er die höherwertigee Windows Version nehmen, daran hindert ihn ja niemand. Oder er nimmt irgendeinen der vielzähligen anderen Virtualisierer her und hat ähnliches eben ohne XP Mode,…

 

Comments (12) -

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8/28/2009 11:27:12 AM#

Ich bleibe lieber beim echtem XP.

beleÖsterreich | Reply

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8/28/2009 12:58:40 PM#

... immer wieder dieses "nicht Spiele tauglich", sind denn alle Privatanwender so beschränkt, als das sie nur spielen wollen?
Mir fallen sicher hunderte von Dingen ein, die auch ein Privatanwender in einer VM tun kann.
Ich als Profi-und Privatanwender werde mit wahrscheinlich die Ultimate kaufen, genau wegen diesem XP-Modus. Sicher kann ich das auch - wie ich es zu Zeit mache mit Virtual Box kostenlos haben (auch eine XP Lizens habe ich), dennoch finde ich die Möglichkeit, das die Programme der VM tranzparent ins Startmenü eingebunden werden sehr interessant.

TomTomDeutschland | Reply

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8/28/2009 1:23:34 PM#

Mir fallen keine Dinge ein. Mir fällt nicht mal Software ein, die ich darin laufen lassen möchte (privat). Und - auch wenn ich Dich davon sicher nicht abbringen will - reicht die Professional Variante völlig aus. Es sei denn Du brauchst Mehrsprachigkeit,...

Georg BinderÖsterreich | Reply

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8/28/2009 1:27:18 PM#

Also ich würde darin Office XP laufen lassen, zumindest so lange bis es Office 2010 Home & Student gibt. Aber das sagte ich ja bereits irgendwo anders im Blog. Ich habe absolut kein Problem damit mal die eine oder andere Office Version auszulassen, nur schade, daß das Betriebssystem damit ein Problem hat.

wer im Glashaus sitzt...Deutschland | Reply

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8/28/2009 1:40:47 PM#

Ok, und warum installierst Du es nicht außerhalb nativ? Wozu den XP Mode? Welches OS hat damit Probleme? Hab jetzt nur kurz im Netz danach gesucht:
www.msfn.org/.../...2002-t128455.html&t=128455

Also: für diesen fall brauchst Du keinen XP Mode.

Georg BinderÖsterreich | Reply

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8/28/2009 2:04:00 PM#

Ist es jetzt doch kompatibel? Irgendwie hieß es doch, es wird nicht gehen. Bei Vista hatte ich es mal probiert, aber da war irgendwas und ich hab es daraufhin sein lassen und OpenOffice genommen. Um so besser, wenn es in Windows 7 läuft, dann nimmt man halt den XP Mode bzw. die XP Lizenz um nicht ganz so vertrauenswürdige Software virtuell anzutesten und danach die VM zurück zu setzen (wenn das der XP Mode nicht kann, muß man die Lizenz eben in Virtual Box installieren, es geht ja um die extra Lizenz welche man bekommt). Wer will sich schon sein Produktivsystem versauen. Virtuelle Maschinen sind ungemein praktisch um in ihnen sämtliche Müllaktionen zu machen, die einem sonst das System versauen würden und hier sehe ich gerade bei Heimanwender großen Bedarf.

wer im Glashaus sitzt...Deutschland | Reply

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8/28/2009 8:39:01 PM#

Ein Grund Office XP in einer VM zu installieren wäre, dass Outlook XP keine Passwörter unter Vista und Windows 7 speichert. Man muss jedes Mal sein Passwort beim E-Mail abholen eingeben und beim Versenden.

AndyDeutschland | Reply

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8/29/2009 1:52:50 AM#

Das stell ich mir als absolut nervig vor. Aber wo wir schon bei Outlook sind, ich suche einen MSG Viewer, wie MS ihn auch für Word, Power Point und Excel anbietet. Gibt es aber leider von MS für das MSG Dateiformat nicht (PSTs sind komischerweise kein Problem) oder ich finde ihn nicht. Es gibt zwar kostenpflichtige Viewer und auch einige kostenlose Konverter und Skripte von 3rd party vendors, aber eigentlich wäre mir ein kostenloser Viewer von MS lieber. Also gibt es irgend einen MSG Viewer von MS direkt, den ich nur nicht kenne oder kann man vielleicht mal bei MS an der Tür kratzen, daß sie einen solchen entwickeln?

wer im Glashaus sitzt...Deutschland | Reply

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8/29/2009 1:00:28 PM#

Ich habe hier ein Office2007 und andere teilweise teure Programme (Adobe Prof.) etc. die ich in einer VM mit Windows XP laufen habe.
Das hat mehrere Vorteile.
Ich kann die VM auf mehreren meiner Rechnern laufen lassen- zu Hause auf dem "Großen", unterwegs auf dem Notebook.
Ich brauche die eine Lizenz als nicht mehrmals installieren und ich muss mich bei einem Hardwarewechsel nicht mit Produktaktivierung & Co herumschlagen.
Außerdem nutze ich VMs oft, um Software zutesten, neue Versionen (alphas, betas) auszuprobieren ...
PS. Die 7prof. kann aber kein Bitlocker, oder?
Ich weiß zwar nicht, ob ich das wirklich brauche, aber das ich als WindowsAdmin mein Geld verdiene sind das doch Dinge, die ich auch privat mal testen und nutzen will.

TomTomDeutschland | Reply

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8/28/2009 1:24:12 PM#

> Außerdem wird oft die Frage gestellt: warum nicht für die Home Premium?

Die Leute sollen halt einen Anreiz haben zur teureren Pro / Ultimate zu greifen. Eine XP Lizenz zur Virtualisierung und gar noch eine 98SE Lizenz für ganz alte Software, würde immer und für jeden Anwender, egal ob Consumer oder Business, Sinn ergeben. Wer damit nichts anzufangen weiß, der müßte es ja nicht nutzen und ich wette mit dir, daß auf einer Trio S3 Lemmings, Sim City / Tower, Larry oder die ganzen Tycoons von früher ganz wunderbar laufen würden. Ich schließe mich aber meinem Vorredner an, nicht jeder Heimanwender ist auch ein Gamer. Ich spiele so gut wie nie und noch ein wenig seltener und will nicht mit den Zockern in einen Topf geworfen werden, nur weil ich möglicherweise Windows 7 Home Premium nutzen werde *fg*

wer im Glashaus sitzt...Deutschland | Reply

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8/28/2009 1:43:35 PM#

Jaja, schon klar, nicht jeder Heimanwender ist Spieler. Und Du hast natrülich auch völlig Recht: wer mehr will, muss zur höherwertigen Version greifen.

Aber noch ein anderer Grund, warum ich persönlich sogar ausgesprochen glücklich bin, dass es den XP Mode nicht für Home Premium gibt: jede wette, dass kaum ein Heimanwender sich in die VM einen Virenscan installieren würde. Was da also passieren würde: ein sicheres Windows 7 wird mit einem schön offenen XP zum Scheunentor gemacht,...

Georg BinderÖsterreich | Reply

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8/28/2009 2:23:19 PM#

Kommt drauf an wie man die VM nutzt. Wer sie als Zweitsystem betrachtet, der braucht zweifelslos einen Virenscanner, wer aber hauptsächlich in ihr Software antestet oder auf dirty Sites surft und danach auf einen sauberen Snapshot zurückkehrt, der stellt keine all zu große bis gar keine Gefahr dar. Wenn man erstmal davon ausgeht, daß Malware aus dem Guest nicht in den Host kommt, außer über shared folder, die aber vom Host Anti Virus on-access geprüft werden, dann kann Malware in der VM kaum bis gar keinen Schaden anrichten, wenn diese regelmäßig zurück gesetzt wird und so nur eine Session lebt. Genau genommen würden Netzwerkwürmer das einzige große Problem darstellen, wenn sie aus der VM heraus im LAN oder gar WAN (Stichwort Sasser) nach nicht gepatchten Sicherheitslücken suchen würden, aber diese gibt es eh recht selten und können in der Regel nur ungepatchte Systeme befallen weshalb man die VM regelmäßig mit Updates versorgen sollte. Also auf einen sauberen Snapshot zurück, Windows Update, neuen Snapshot anlegen und den alten verwerfen und schon kann es wieder zur Sache gehen. Alle anderen Schädlingsarten würden sich in einer regelmäßig zurückgesetzten VM nicht verbreiten oder am Leben erhalten können.

wer im Glashaus sitzt...Deutschland | Reply

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10/28/2009 10:40:58 AM#

Der Windows XP Mode in Windows 7

Der Windows XP Mode in Windows 7

WindowsBlog.at | Reply

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