Release: Virtual PC 2007 SP1- Und wie man da Ubuntu 8.04 installiert

von Georg Binder 16. May 2008 19:24

vpc2007Mir wäre es zwar nicht aufgefallen, aber angeblich hat Virtual PC 2007 unter Windows Vista SP1 nicht funktioniert. Zumindest offiziell nicht.

Das ist nun mit dem Erscheinen des Service Pack 1 für Virtual PC 2007 anders, wie die Kollegen von vista-blog.de berichten, kann man sich seit gestern das SP1 in 6 Sprachen herunterladen. Windows Vista wird sowohl als Hostsystem, als auch als Gastsystem unterstützt. Der Host darf 64 Bit sein, für Gäste gilt nach wie vor 32-Bit.

Was ist neu?
Offizieller Support für die neuen Microsoft Betriebssystemversionen:

  • Windows Vista SP1 Business, Ultimate, und Enterprise als Host & Gast OS
  • Windows Server 2008 Standard als Gast OS
  • Windows XP SP3 als Host & Gast OS

Anmerkung: Natürlich funktioniert es technisch auch mit allen anderen Geschmacksrichtungen wie z.B. XP Home, Vista Home Basic oder Premium, nur wird das nicht offiziell mit Support beglückt. Und das gilt genauso für BSD, Linux,... Sehr wohl gibt es mit Hyper-V (Windows Server 2008) auch Support für Linux (Novell SUSE Linux Enterprise Server 10).

Wichtig: In den Release-Notes verbirgt sich ein nicht unbedeutender Satz:

"You must shut down all guest operating systems or turn off all virtual machines before performing the installation, including any virtual machines that are currently in a saved state. This is important because saved states are not compatible between Virtual PC 2007 SP1 and all previous versions of Virtual PC 2007."

D.h. vor dem Update unbedingt alle virtuellen Maschinen herunterfahren (Ruhezustand reicht nicht!).

Release Notes: Virtual PC 2007 SP1 Release Notes
Download: Microsoft Virtual PC 2007 SP1

Quelle: http://www.vista-blog.de/virtual-pc-2007-sp1-veroeffentlicht/

Und dazu passend:

Ubuntu in Virtual PC 2007 installieren
ubuntuISO laden und loslegen: so einfach geht's nicht, da warten ein paar Fallstricke. Nichts dramatisches, aber ich glaube mit der richtigen Anleitung kann man einiges an Zeit sparen: ich habe das drüben auf dem TechNet Blog dokumentiert.

Info: Ubuntu 8.04 unter Virtual PC 2007

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Allgemein

Comments

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Also bei mir lief unter Vista Ultimate x64 MS Virtual PC 2007 reibungslos - keine Probleme. Lediglich scheiterte jeder Installationsversuch eine Ubuntu Version höher als 6.06. Dapper läuft einwandfrei. Werde jedoch SP1 des Virtual PC installieren und versuchen 8.04 zum laufen zu bekommen. Nebenbei, Virtual PC ist eine sehr gute Sache! Besser als vmware und diverse andere.

Rene | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Windows Vista (Ultimate, 32-Bit, ohne SP1) lief eigenartiger Weise bei mir unter Virtual PC 2007 nicht wirklich optimal. Aber jetzt mit dem SP1 für Virtual PC 2007 geht's perfekt... Smile

Georg Binder | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

ich war anfangs echt ganz angetan von vista

mit 8.04 kam aber ubuntu auch aufs neue notebook
Ich würd ehrlich gesagt lieber umsteigen, als im Fenster einer virtuellen Maschine ein OS zu haben, das schneller läuft, als das von dem es virtualisiert wird

wäre openoffice nicht umbrauchbar für grafische auswertung von exceltabellen (nur ausgleichsGERADEN, keine anderen funktionen), dann wär vista für mich ganz tot ...

sry, aber ich muss es sagen | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Erster Grund:
Ich habe meine virtuellen Maschinen auf einer extra Festplatte, je nachdem welches Endgerät ich verwende, kann ich die hochstarten, da sind alle möglichen Systeme vertreten, von Windows Server 2008 oder eine SharePoint umgebung, Performance Point Server,... usw. eben auch Ubuntu. Würde ich das physisch installieren, müsste ich das auf jedem System tun. Unnötig zu sagen, dass das ein Mehraufwand ohne Sinn ist. Und selbst wenn ich (Annahme: nur eine physische Maschine) das installiere, dann müsste ich das mit der selben Argumentation mit jedem anderen System auch machen?

Zweiter Grund:
Undo-Disks. Ich kann Änderungen rückgängig machen, vor allem wenn ich Schulungen halte und Systeme konfiguriere, kann ich das für die nächste Gruppe mit einem Klick wieder zurücksetzen. Das geht ja wohl kaum so leicht, wenn ich physisch installiere.

Dritter Grund:
Ich habe keinen Nachteil. Schnell genug sind die virtuellen Maschinen dank Hardwarevirtualisierung (zumindest für meine Zwecke), das einzige was in Ubuntu mangels (von Virtual PC) g'scheit emulierter Grafikkarte nicht geht, sind die Compiz Fusion Effekte. So what, die sind ja eh nur als Prozessorbremse brauchbar.

Vierter Grund:
Gerade zum Ausprobieren: Wenns nicht gebraucht wird einfach die VM löschen. Da müßte ich selbst bei Wubi mehr machen (deinstallieren)... Oder wenn das System nicht gebraucht wird, auf ein USB/Netzwerklaufwerk auslagern.

Georg Binder | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Habe auch schon zuvor mit diversen anderen Anleitungen versucht Ubuntu 8.04 auf einem VPC zu installieren, immer vergebens.
Evtl. Erfahrung mit einer Installation von Fedora9 auf einem VPC? Dies läuft leider nicht und auch der "vesa-Trick" (blogs.technet.com/.../...-on-virtual-pc-2007.aspx) hilft hier nicht weiter. Jetzt setze ich mich erst einmal vpr die Anleitung für 8.04 Wink

Rene | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Bei mir läuft Ubuntu und Fedora in einer VM unter meinem Vista. Und das sogar sehr brauchbar. Ubtuntu startet bei mir automatisch per Doppelklick, und dann gleich in einen Seamless-Window Modus.
Das heißt, dass ich lediglich zweite Startleiste habe (nämlich die von meinem Ubuntu), und alle Fenster sich wie native Windows-Fenster verhalten. Ideal um zum Beispiel sicher zu surfen oder sonstige Linux-Anwendungen zu benutzen - ohne erst mein System neu starten zu müssen.

Marc | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Hauptunterschied: Virtual Server läuft als Service, d.h.es muss kein Benutzer angemeldet sein, damit die virtuelle Maschine läuft.

Weiterführende Information:
www.microsoft.com/.../details.aspx">Virtual PC vs. Virtual Server: Comparison of Features and Uses

Georg Binder | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Ähm... Virtual PC 2007 SP1 natürlich Smile

Andreas | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Laut dem Dokument wär´s klar:

For Virtual PC, both the host operating system (the one on which you install Virtual PC) and the guest operating systems (the ones running inside virtual machines) must be desktop operating systems.
...
For Virtual Server, supported host and guest operating systems are all server operating systems, except for Windows XP Professional, which is supported as a host operating system.

Bezieht sich aber auch auf Virtual PC 2004 und Virtual Server 2005... Ich schätze mal es würde beides funktionieren - Virtual Server 2005 R2 mit Windows 2003 Server sowie Virtual PC 2007 mit Windows 2003 Server jeweils auf Vista Ultimate als Host.

Ich will mir WSS ja nur anschaun - und dass auch nur während ich am Entwicklungsrechner sitze und angemeldet bin. Werde es wohl mal mit Virtual PC 2007 probieren.

Andreas | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Lief bei mir auch ohne SP1.

Die Installation von Ubuntu erfolgte vor dem SP1 von Virtual PC, hat also jetzt nicht direkt entwas miteinander zu tun, es hat nur thematisch gepasst, einen extra Artikel wollte ich da jetzt nicht machen Smile

Georg Binder | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Geht so.

Ich war von der Geschwindigkeit generell von 8.04 nicht so sonderlich beeindruckt, da lief meiner Meinung nach 7.10 deutlich flotter (und zwar sowohl physisch, als auch virtuell), allerdings hab ich mich noch nicht um Optimierung gekümmert.

Georg Binder | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Gerade was die Geschwindigkeit betrifft, war ich von 8.04 aber gar nicht angetan, da liefen ältere Versionen bei mir schneller. Aber gut, das ist wohl Hardwareabhängig.

Generell würd ich halt sagen, dass das OS, das man am hüufigsten benutzt pysisch installiert werden sollte, d.h. wenn Du nur hin und wieder eine Excel Tabelle auswertest, dann ab in eine VM mit Windows. Oder wine, geht ja auch.

Georg Binder | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Wie sieht das eigentlich mit der Geschwindigkeit des GUIs bei Ubuntu aus? Kann man mit dem Virtual Server da vernünftig mit arbeiten?
Benutze momentan zur Virtualisierung von Ubuntu und Fedora VirtualBox, und bin damit sehr zufrieden - zumal Sound und LAN out-of-the-box laufen. Für den Betrieb von Auflösungen außerhalb des 4:3-Schemas muss man da allerdings noch etwas frickeln.

Marc | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Sorry, also ich kann mir kaum vorstellen, wieso man ein Ubuntu unter Vista in ner virtuellen Umgebung laufen lassen sollte. Das macht doch keinen Sinn. Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
Man kann Ubuntu 8.04 doch neuerdings sogar direkt unter Windows installieren ohne die Festplatte neu zu partitionieren oder irgendwas. Einfach nur CD einlegen und installieren. http://wiki.ubuntuusers.de/Hardy_Heron
Zum Ausprobieren ist das doch besser.

Sukram71 | Reply

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5/16/2008 7:24:00 PM #

Wäre mir auch nicht aufgefallen, dass da irgendwas nicht geht. Hab nämlich meine .NET 1.1 Entwicklung seit dem Umstieg auf Vista auf einen Virtual PC "ausgelagert".

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Virtual PC und Virtual Server? Wollte mir nämlich grad heute Abend Virtual Server installieren um eine Windows Sharepoint Services Testumgebung mit einem Windows 2003 Server einzurichten. Kann ich da auch einfach Virtual PC verwenden?

Andreas | Reply

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